Auf diesen Seiten bieten wir Ihnen Informationen über unsere Genossenschaft. Informieren Sie sich als mündiger Energieverbraucher!
Wir wollen als Bürgerbewegung den Weg ebnen, weg von weltweiten Energiemonopolen, hin zu dezentralen Energiegenossenschaften. "Die Bürger sollen in eigener Regie die Energiefrage
ökologisch, wirtschaftlich, effizient und sozial lösen."
So schrieben wir es in unsere Satzung !
Informieren und engagieren Sie sich in der EGNW - übernehmen Sie Verantwortung für eine ökologische, wirtschaftliche, effiziente und soziale Energieversongung durch Beitritt in unsere Genossenschaft.
Erdgas gewährleistet Versorgungssicherheit, denn es steht zu jeder Tages- und Jahreszeit aus zuverlässigen Quellen zur Verfügung. Sich für Erdgas im Haus zu entscheiden bringt viele Vorteile mit sich.Für den Bezug von Erdgas gibt über Jahrzehnte eine sichre Bedarfsdeckung. Jährlich werden neue Erdgasvorkommen entdeckt, durch die eine langfristige Versorgung gewährleistet werden kann. Ein Vorteil ist der unterirdische Transport, denn das Erdgas gelangt durch ein engmaschiges Leitungsnetz zum Endverbraucher.
Aufgrund der chemischen Zusammensetzung und der Eigenschaften im Bezug auf die Verbrennung von Erdgas ist ein umweltschonender Einsatz möglich. Hauptsächlich besteht Erdgas aus Wasserstoff und hat nur geringe Anteile an Kohlenstoff. Unabhängige Gutachten, beispielsweise vom Umweltbundesamt, haben bestätigt, dass Erdgas im Hinblick auf die Reinhaltung der Luft ein besonders günstiger Energieträger ist. Schwermetalle, Schwefel, Chlor oder Fluor sind im Ergas nicht enthalten.
Moderne Gasgeräte verfügen über eine hochwertige Technologie, was hohe Wirkungsgrade und eine effiziente Energienutzung bedeutet. Besonders trifft dies auf Brennwertgeräte zu, denn sie brauchen weniger Brennstoff, weil sie im Vergleich zu herkömmlichen Heizkesseln die Abgaswärme nutzen. Bisher ist eingesparter Brennstoff immer noch der beste Beitrag zur Entlastung der Umwelt. Den Platzbedarf darf man nicht vergessen, denn einen Vorratsraum ist nicht mehr notwendig. So kann man die Kellerräume ganz anders nutzen und muss sie nicht durch Öltanks verschwenden. Auch Liefertermine und Bestellfristen für die Brennstoffe muss man nicht mehr einhalten, denn das Erdgas steht jederzeit zur Verfügung, sodass Terminabsprachen für die Energieversorgung der Vergangenheit angehören.
Zudem ist auch der Sicherheitsaspekt sehr entscheidend, denn heute hat die Geräte- und Anlagentechnik in Deutschland ein Sicherheitsniveau erreicht, dass weltweit vorbildlich ist.. Ein weiterer entscheidender Vorteil ist, dass Ergas hervorragend mit der Sonnenenergie kombiniert werden kann, denn gerade bei der Bereitung von Warmwasser ergänzen sich beide Varianten optimal. Bei einer korrekten Planung kann man mit Solarkollektoren rund 60 Prozent des Energiebedarfs für die Warmwasserbereitung durch die Sonne decken. Die restliche Energie liefert die Erdgasheizung, so dass Schwankungen in der sonnenarmen Jahreszeit und im Winter aufgefangen werden. Ein sehr wichtiger Aspekt, der für das Erdgas spricht ist seine Wirtschaftlichkeit. Durch die vielen unterschiedlichen Förderprogramme werden die Investitionskosten für die Heizungsanlage gesenkt. Es entfallen Kosten für die Brennstofflagerung und Erdgas ist im Verbrauch wesentlich sparsamer.
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Tips, die Energie sparen helfen
1. Backöfen müssen nicht vorgeheizt werden, denn die modernen Geräte können eine schnelle
Wärmeentwicklung garantieren und durch Vorheizen nur unnötig Strom verbraucht.
2. Befreien Sie Heizungen vor der Heizperiode von Ablagerungen und Schmutz. Wenn die
Heizkörper sauber sind, können sie die Wärme besser im Raum verteilen und
benötigen so auch weniger Energie
um die gewünschte Temperatur zu erreichen.
3. Kühlen Sie ihre Nahrung effizient, denn tiefgefrorenes Brot, Gemüse und Fleisch
kann am Vortag im Kühlschrank langsam abtauen. Dadurch findet ein
Wärmeaustausch statt und der Kühlschrank verbraucht weniger Strom.
4. Durch regelmäßiges
Abtauen von Kühlschrank und Eisfach kann der Stromverbrauch deutlich
gesenkt werden, denn wenn auf den Kühlaggregaten eine dicke Eisschicht
vorhanden ist, muss viel mehr Energie
aufgewendet werden um die Temperatur niedrig zu halten.
5. Alle Geräte, die nach dem Ausschalten in die Stand-By-Funktion übergehen, können
Sie an funkgesteuerte Steckdosen anschließen. Diese erhalten Sie ab ungefähr 10
Euro und sind einfach zwischen Steckdose und Steckdosenleiste installieren und
dann können sie alle versteckten Stromfresser auf einmal
ausschalten.
6. Die Wäschetrommel stets mit so viel Wäsche wie möglich beladen, denn dadurch wird deren
volle Kapazität ausgenutzt und sie muss nicht so oft betätigt werden.
7. Nachts das Schlafzimmer auf 15 bis 16 °C herunter kühlen, da frische Raumluft einen
gesunden Schlaf fördert und zudem Energie
gespart wird.
8. Nutzen Sie beim Kochen die Restwärme der Herdplatte. Wenn Sie fünf Minuten, bevor das
Essen fertig ist, die Herdplatte ausstellen, die Restwärme gart die Nahrung zu
Ende.
9. Wenn Sie während des Kochens die Deckel auf den Töpfen lassen, können Sie eine
Menge Strom sparen. Die Herdplatte verbraucht deutlich weniger Energie verbraucht und zum
anderen.
10. Mit einem
Schnellkochtopf können Sie Ihre Nahrung schneller
garen, dabei werden Nährstoffe geschont. Es wird weniger Energie verbraucht.
11. Deckenfluter sind wahre Stromfresser. Sie verbrauchen bis zu 300 Watt Energie und das ist in der
Stromrechnung kein
unerheblicher Faktor. Wer also Energie
sparen möchte, sollte Deckenfluter abschaffen, denn die Dimmereinstellungen an
diesen Geräten verbraucht enorm viel Strom.
12. Im Flur brennt meistens das Licht, auch wenn sich gerade niemand dort befindet. Das kann
sich schnell auf die Stromrechnung
auswirken. Bringen Sie einen Bewegungsmelder oder eine Zeitschaltuhr an um so
die die Flurbeleuchtung zu steuern.
13. Mit Hilfe eines
Energiemessgerätes können heimliche Stromfresser im Haushalt
aufgespürt werden. An Geräten, deren Lämpchen leuchten oder Transformatoren
summen, können Sie sicher sein, dass Strom fließt. Das hilft nur noch Stecker
ziehen oder eine Steckdosenleiste mit Schalter anbringen.
14. Während Sie am
Arbeitsplatz sitzen, kann diesen eine
kleine Schreibtischlampe ausleuchten. Sie spart gegenüber der kompletten
Zimmerbeleuchtung eine Menge Strom.
15. Die falsche Anordnung von Küchengeräten kann dazu führen, dass Sie sich gegenseitig in
ihrer Leistung einschränken. Der Herd sollte niemals neben dem Kühlschrank
stehen, denn wenn der Herd in Betrieb genommen wird, führt die abgegebene Wärme
dazu, dass der Kühlschrank seine Leistung hochfährt und weit mehr Strom
verbraucht.
16. Energiesparlampen
bringen eine deutliche Stromersparnis. Sie haben eine
geringere Wärmeentwicklung und eine höhere Lebensdauer als herkömmliche
Glühlampen.
17. Wechseln Sie den
Stromanbieter. So können Sie gegenüber
ihrem jetzigen Anbieter bei gleichem Stromverbrauch eine Menge
Geld einsparen.
18. Bei längeren
Arbeitspausen sollten sie den Bildschirm
des Computers ganz ausstellen, denn ein schöner Bildschirmschoner allein spart
keinen Strom.
19. Bis zu zwei Drittel
Strom beim Wäsche waschen können sie sparen, indem
sie einzelne Flecken vorbehandeln und so die Vorwäsche sparen. Bei niedrigeren
Temperaturen waschen und Gebrauch von Energiespar- und Kurzwaschprogrammen
machen.
20.
Ladegeräte ziehen immer Strom, auch wenn kein Gerät zum Aufladen angeschlossen ist.
Daher gilt: das Ladegerät sollte nach dem Aufladevorgang vom Stromnetz getrennt werden.
Dies gilt beispielsweise für Aufladegeräte und Stationen von Handys und
Rasierapparaten, aber auch für elektrische Zahnbürsten.
Es gibt immer wieder Probleme beim Wechsel des Stromanbieters
Der neue Stromversorger kann nicht liefern
Wenn Ihr neuer Stromanbieter nicht liefern kann oder gar Insolvenz anmeldet, dann müssen Sie nicht fürchten, im Dunkeln zu sitzen. Der regionale Versorger vor Ort ist gesetzlich verpflichtet, Elektrizität zu liefern. Für diese Verpflichtung erhält er einen finanziellen Ausgleich aus öffentlichen Mitteln, - den alle zahlen! - .
Wer stellt die Stromrechnung?
Sobald der Stromwechsel vollzogen ist, erhalten Sie Ihre Stromrechnung vom neuen Anbieter.
Mein aktueller Stromanbieter droht mir mit Zählerausbau
Es bleibt bei der Drohung. Seit der Liberalisierung des Strommarktes im April 1998 kann sich jeder seinen Stromanbieter selbst aussuchen. Ihr Regionalversorger ist also verpflichtet, Sie gehen zu lassen. Etwaige Drohungen sind als Einschüchterung gedacht, um Ihnen den Wechsel zu erschweren. Lassen Sie sich davon nicht beeindrucken und setzen Sie Ihren neuen Stromanbieter von allen Aktionen in Kenntnis.
Mein alter Stromversorger verweigert die Durchleitung
Der bisherige Stromlieferant darf die Durchleitung nicht verhindern, das steht fest. Denn Ihr Regionalversorger ist durch die Verfügung und die Gesetze der Bundesnetzwerkagenturverpflichtet, den Strom durchzuleiten. Allerdings steht nicht verbindlich fest, zu welchen Bedingungen das geschehen muss. Aus diesem Grund können sich die Verhandlungen über die Durchleitungsbedingungen hinziehen. Durchgeleitet werden muss der Strom aber in jedem Fall.
Wenn es nach dem Stromanbieterwechsel zu einem Stromausfall kommt, ist der neue Stromanbieter zuständig. Allerdings sind meistens Trafofehler oder Probleme in den Umspannwerken Gründe für einen Stromausfall. Das heißt dass Ihr Nachbar, der vom regionalen Stadtwerk den Strom bekommt, ist ebenfalls von dem Stromausfall betroffen ist. Es wird wieder Licht, wenn der Fehler behoben ist. Es ist also nichts anderes als bisher – und wird genauso selten, wie bisher vorkommen. Um sicher zu gehen, sollten Sie darauf achten, dass Ihr neuer Anbieter gut erreichbar ist.